Rosenzweig in einer Kartoffel: Das wird mit der Kartoffel passieren

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Ein Rosenzweig und Blumen sind die wohl beliebtesten Geschenkideen. Blumen sprechen buchstäblich Bände, sind eine unmissverständliche Liebeserklärung, ein Zeichen der Versöhnung, der Trauer und Anteilnahme. Besonders Rosen werden benutzt, um Botschaften zu transportieren und Gefühle auch ohne Worte auszudrücken. Aber was passiert in der Zeit, in der ein Rosenzweig in einer Kartoffel steckt.

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Bildquelle: Gapeeva Anastasiia/Shutterstock.com

Eines haben die hübschen Sträuße allerdings gemeinsam, sie sind oft schon nach Tagen verwelkt. Es gibt einige Methoden, mit denen du die Lebensdauer der Rosen verlängern kannst. So kannst du die Blumen schräg anschneiden, in heißes Wasser tauchen oder Zucker oder Limonade dem Blumenwasser zugeben. All diese Maßnahmen sind aber leider von kurzer Dauer. Mit Hilfe eines genialen Tricks kannst Du nun zum Rosenzüchter werden, auch wenn du bislang keinen grünen Daumen besessen hast. In den meisten Fällen funktioniert diese Methode ohne viel Zutun. Unglaublich aber wahr eine Kartoffel hilft dir dabei, lange Zeit Freude an Deinen Rosen zu haben.

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Bildquelle: Sea Wave/Shutterstock.com

Die Kartoffel hilft dem Steckling, gut heranzuwachsen und schnell zu bewurzeln. Der Steckling wird dauerhaft mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt. Wird der Steckling einfach in die Erde gesteckt, kann dieser schnell faulen, weil man sich zum Beispiel mit der Bewässerung verschätzt und einfach zu viel Wasser gibt. Die kontinuierliche Nährstoffquelle Kartoffel ist das Geheimnis einer erfolgreichen Anzucht.

Was du hierfür benötigst sind:

  • Rosen
  • Kartoffeln
  • ein Bohrer
  • ein Pflanzentopf
  • Substrat und
  • eine Plastikflasche

Zunächst wählst du deine Lieblingsrosen, welche gezüchtet werden sollen aus. Es kann nur eine einzelne Rose verwendet werden. Du kannst aber auch mit mehreren Stecklingen experimentieren und so von Beginn an eine kräftige und buschig wachsende Pflanze heranziehen. Die Rose sollte noch grün, also intakt sein. Den Rosenkopf schneidest Du etwa drei Zentimeter unterhalb der Knospe ab. Die Minirose sieht in einem Glas oder in einer flachen Schale attraktiv aus und muss nicht entsorgt werden.Auch interessant:  Vitamin E: Das Anti Aging Antioxidant für die Haut

Vom Rosenzweig müssen nun alle Blätter entfernt werden. Weiterhin ist dessen unterer Abschnitt in einem Winkel von 45 Grad schräg abzuschneiden. Die Stecklinge sollten eine Gesamtlänge von etwa zehn Zentimetern besitzen. Für jeden Rosenabschnitt, den du nun wie beschrieben vorbereitet hast, brauchst du eine Kartoffel. Die Kartoffeln werden mittig mit einer Bohrung versehen. Bohre dabei etwa bis zur Mitte und wähle den Bohraufsatz in entsprechender Größe. Die Rose sollte fest im Loch sitzen und nicht hin und her wackeln oder beim Pflanzen herausrutschen. Die so vorbereiteten Rosen können nun direkt in die Erde oder in ein Pflanzgefäß gesetzt werden. Wer die Stecklinge im Frühling gewinnt, kann die Rosen direkt im Beet heranziehen. Sie werden bis zum Herbst ausreichend Wurzeln gebildet haben, um den Winter im Freien zu überstehen.

Die Anzucht im Pflanzkübel ist zu bevorzugen. Die Stecklinge erhalten hier genügend Wärme und können ein stabiles Wurzelsystem ausbilden, bis sie dann im nächsten Frühjahr ausgepflanzt werden.

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Bildquelle: Wstockstudio/Shutterstock.com

Das Pflanzgefäß wird etwa fünf Zentimeter mit Erde gefüllt. Anschließend wird die Kartoffel mit dem Rosenzweig bestückt und in das Pflanzgefäß gesetzt. Nun füllst du den Pflanztopf vorsichtig mit Erde. Der Rosenzweig sollte noch zu etwa einem Drittel aus dem Pflanzgefäß schauen.

So geht es weiter:

Die Rose ist nun fertig eingepflanzt. Der Pflanztopf sollte warm und hell, aber nicht vollsonnig aufgestellt werden. Um die Bewurzelung anzuregen, haben wir einen weiteren kleinen Trick für dich. Schneide den Boden von einer herkömmlichen Plastikflasche und stülpe diese über den Rosenzweig. Damit schaffst du ein für das Wachstum förderliches Mikroklima. Das Pflanzgefäß wird nun regelmäßig gegossen. Dabei musst du die Plastikflasche nicht entfernen, sondern gießt einfach an deren Rand. Die Erde sollte nicht austrocknen.Auch interessant:  Ein einfaches und günstiges Hausmittel, um Haut Tags loszuwerden!

Nun ist etwas Geduld gefragt. Dabei darfst du deinen Pflanztopf nicht aus den Augen verlieren. Der Rosenstängel beginnt in der Kartoffel zu bewurzeln. Dies dürfte bereits nach etwa zwei Wochen geschehen sein. Ob deine Zucht gelungen ist, erkennst du an den ersten Blättchen, die sich am Rosenstängel zeigen. Nach etwa zwei Monaten kann die Rose erneut zur Blüte kommen. Ein Jahr später kannst du dich bereits über einen kräftigen und reich blühenden Rosenstrauch freuen.

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Bildquelle: Petra Schueller/Shutterstock.com

Bist du viel unterwegs und dir sticht so manche exotische Pflanze ins Auge welche du gern auch daheim kultivieren würdest, dann gehe nie ohne Kartoffel auf Reisen. Hast du kleine Stecklinge gewonnen, brauchst du nur die Kartoffel leicht anzuritzen und die Stecklinge in den entstandenen Spalt zu schieben. Der Steckling wird dort etwa zwei Wochen mit allem Notwendigen versorgt. Ist der Urlaub vorbei, pflanzt du die kleine Pflanze in Substrat. Mit etwas Glück haben sich bereits Wurzeln gebildet.

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